Mitteilungsblatt
August 2002Das Wetter hat uns in diesem Jahr übel mitgespielt. Im westlichen Kap sind wir an nasse Winter gewohnt, jedoch gestaltete dieser Winter sich in der besten Tradition des Kap der Stürme! Wellen von bis zu 13 Meter sind gemessen worden und Wind bis zu 120 Km/Stunde hat Dächer abgeweht und Bäume entwurzelt.Vor allem für diejenigen welche in den tiefer liegenden Cape Flats leben, (die flache Gegend zwischen dem Kap und den Hottentots Holland Bergen) haben Überschwemmungen grosse Probleme und Verwüstung verursacht.
Als Folge der ungewöhnlich lange anhaltenden Kälte und Nässe, hatten wir natürlich Probleme mit dem Trocknen der Repensernte (P037). In den nördlicheren Gebieten war der Regenfall nicht so stark und konnten die Produzenten regelmässig liefern so das wir fast aus den Nähten platzten. Da wir gute Regenfälle im Spätsommer hatten, war die Ernte besonders gut mit mehr Blüten von ausnehmend guter Qualität pro Strauch. Kisten mit Blumen standen überall in Dachhöhe und wir mussten zusätzliche Arbeiter, welche früher nur Saisonweise ausgeholfen hatten, anstellen.

Trotz der extra Arbeitskraft, mussten jedoch noch viele Überstunden eingearbeitet werden, um die Arbeitslast zu schaffen. Unsere Arbeiter zogen es jedoch vor, Überstünden zu arbeiten als noch mehr Arbeitskräfte anzustellen welche erst hätten angelernt werden müssen wozu uns auf alle Fälle auch die Zeit fehlte!
Trotz all unserer Bemühungen, hat die Kälte und Nässe noch stets Verzögerungen im Trockenprozess verursacht welche wiederum verspätete Verschiffungen als Folge hatten.
Auch der Wiederaufbau unserer Bleich- und Farbanlage wurde von den Stürmen, der Nässe und intensiven Kälte verzögert. Wir konnten jedoch , durch Herorganisation der verschiedenen Abteilungen und Benutzung jeder möglichen freien Ecke, als auch durch Gebäude etwa 10 km von uns entfernt zu mieten, die Produktion der gebleichten, gefärbten und präparierten Artikel unter ziemlich schwierigen Umständen weitgehend fortsetzten.
Die Bleich- und Farbanlage wird auf dem Gelände der abgebrannten Anlage neu errichtet und ist entworfen um bessere Platzbenutzung und schnellere Produktionsabhandlung zu versichern. Inhaus Trockenräume formen Teil der Anlage. Die neue Präparierungsanlage liegt direkt neben der neuen Bleich- und Farbanlage.
Endlich ist nun auch die Errichtung unserer neuen Preservierungsanlage in den umgebungsregulierten Tunneln vollendet und wir sind sehr zufrieden mit der Qualität der ersten preservierten Laubarten Spiral Eucalyptus (F295T1M) und Tortum (F002T1M). Richard hat die Verantwortung für dieses Projekt übernommen und überwacht die optimale Leistungsfähigkeit der Anlage mittels moderner Computertechnik. Wir hoffen, durch die Investierung in dieser neuen Bestreibsausstattung eine gleichmässigere Qualität der Produkte als auch erhöhte Produktionsvolumen zu erreichen.
Innerhalb der nächsten paar Wochen kann unser gesamter Katalog auch on-line besichtigt werden. |