Mitteilungsblatt
March 2004Während der November/Dezember 2003 und Januar 2004 Geschäftsreisen durch Europa, wurde die nächste Generation der Middelmannfamilie, Richard Middelmann, an einige unserer Europakunden vorgestellt. Dies war für ihn ein sehr lehrreiches Erlebnis und um auch in den verschiedenen Sprachen zurechtzukommen, stellte eine Herausforderung für ihn dar. Während Robert zwischen Weihnachten und Neu Jahr nach Südafrika zurückkehrte, blieb Richard in Deutschland und seine Frau Carolyn gesellte sich für diese paar Tage zu ihm.
Es ist wahrscheinlich unvermeidlich für jede Firma, irgendwann Angestellte zu verlieren – es kam jedoch als grosser Schock für uns, als Maans Wagner, der in den letzten 10 Jahren als Blumeneinkäufer für uns tätig war, im Dezember plötzlich ernsthaft erkrankte und im Januar, kurz nachdem Robert den zweiten Teil seiner Europareise begann, starb. Wir werden ihn immer als guten Freund und Kollegen in lieber Erinnerung behalten. Kurz danach verlor unsere Unterhaltungsabteilung Ihren Leiter, Henry, der auch viele Jahre bei uns beschäftigt war.
Wir sind dabei auf ein ganz neues Computersystem überzugehen und unsere Büroangestellten sind zur Zeit vollauf mit diesem Übergang beschäftigt. Nach wiederholtem “Flicken” immer wieder aufkommender Computer- und Programprobleme, mussten wir uns zum Schluss zu diesem Entschluss durchringen. Nun hoffen wir, sobald alle Anfangsschwierigkeiten aus dem Wege geräumt sind, in der Lage zu sein Ihnen genaue und prompte Antworten auf Ihre Fragen geben zu können!
Sonderbarerweise geschieht alles zur gleichen Zeit, das neue Computersystem, die Trockenanlagen sind veraltet und werden nun ersetzt, die Elektrizitätszufuhr ist unzulänglich und muss verbessert werden. Demnächst sind alle Anlagen und Geräte erneuert und hoffen wir, dass diese Verbesserungen für die nächsten Jahre ausreichend sind und wir keine weiteren grossen Kapitalausgaben haben werden!
Inzwischen hat die Repensernte begonnen und kommt das sehr beliebte Pan Reed in guten Mengen aus frischer Ernte herein. Ab und zu gibt es natürlich “Verkehrsstauungen” in der Trockenabteilung – unsere Arbeiter bewältigen diese Stauungen jedoch ausserordentlich gut. Es ist beruhigend zu wissen, dass man sich auf seine Belegschaft verlassen kann.
Das Wetter ist zur Zeit sehr seltsam – kalte Tage wenn wir diese am wenigsten erwarten mit extrem heissen Tagen zwischendurch. Glücklicherweise wurden wir hier in unserer Gegend nicht von der Trockenheit getroffen wie im Rest des Landes. Unsere Farm steht nun nachdem die verschiedenen Abbrennungsprogramme abgehandelt sind, wieder in voller Pracht mit verschiedenen Knollenlgewächsen in voller Blüte – normalerweise “schlummern” diese zwischen Bränden und kommen erst nach dem nächsten Brand wieder heraus. Wir waren begeistert und stolz eine kirschrote Disa in der Nähe eines Stromes auf der Farm zu entdecken.
Mindestens die Hälfte unseres Kiefernwaldes ist nun abgeholzt und wir können als Folge der Entfernung dieser durstigen, artsfremden Pflanzen, bereits erhöhte Wasserflächen in sämtlichen Strömen und Abflüssen feststellen. Die Ausrottung dieser ausländischen Pflanzen nimmt sehr viel Zeit, Energie und auch Kapital in Anspruch. Wir hoffen, dass dieses Problem für immer gelöst ist, sobald der Wald total abgeholzt ist und alle neu aufkommenden Kiefernbäume zerstört sind.
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